CFDs sind komplexe Instrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 88,33% der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Du solltest dir überlegen, ob du die Funktionsweise von CFDs verstehst und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.

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URAN: TREND ODER RISIKO?

Der Uranpreis befindet sich derzeit auf einem Rekordhoch, da Atomkraft als Lösung für die Energiekrise, die durch den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland ausgelöst wurde, gehandelt wird. Liefer- und Sicherheitsprobleme könnten dieses Wachstum allerdings bremsen.

Sehen wir uns an, was Uran ist und warum dieser aufstrebende Markt für dich interessant sein könnte. Bei Stryk kannst du mit CFDs auf zwei Uranproduzenten, UUUU und UEC, traden.

Was ist Uran und wofür wird es verwendet?

Uran ist ein Schwermetal. Das bedeutet, dass seine chemische Zusammensetzung so schwer ist, dass es früher sogar als Gegengewicht in Schiffskielen verwendet wurde. Früher wurde es auch zur Beschichtung von Keramik verwendet, bis Wissenschaftler entdeckten, dass es sich aufgrund seiner natürlichen Radioaktivität hervorragend als Brennstoff für Kernreaktoren eignet (und auch für Atombomben, obwohl in diesem Bereich eher Plutonium verwendet wird). Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Nach einer speziellen Behandlung wird das frisch angereicherte Uran verbrannt, wodurch seine Atome gespalten werden und Wärme entsteht, die wiederum Dampf zur Stromerzeugung produziert.

Warum ist es so teuer?

Uran kommt von Natur aus in Böden, Gestein oder Wasser vor, ist aber recht selten. Deshalb wird es sehr teuer, wenn die Nachfrage hoch ist. In den 1970er Jahren stieg sein Preis sprunghaft, als die erste Ölkrise große Investitionen in Atomkraft zur Folge hatte. Nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl gerieten Kernreaktoren jedoch in Verruf, was sich massiv auf die Nachfrage nach Uran auswirkte. Anfang der 2000er Jahre stieg der Preis erneut, da die Kernkraft durch die chinesische Regierung gefördert wurde. Einige Jahre später wirkten sich sowohl die globale Finanzkrise von 2008 (die die Energienachfrage senkte) als auch der von vielen Ländern beschlossene Atomausstieg nach dem Zwischenfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima im Jahr 2011 negativ auf den Uranpreis aus.

Was hat das mit dem Krieg in der Ukraine zu tun?

Der Uranmarkt veränderte sich im Jahr 2021, als die Europäische Union die kontroverse Entscheidung traf, Atomkraft aus Umweltgründen als nachhaltige Energiequelle einzustufen. Ihr Ziel was es, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beschleunigen. Dadurch stieg der Uranpreis um 30 % – einen noch größeren Sprung machte der Preis allerdings etwas später, als Russland in die Ukraine einmarschierte. Als der erste Angriff den Rohstoffmarkt in Aufruf versetzte, stieg der Uranpreis sofort und blieb auch in den folgenden Monaten auf einem hohen Niveau.

Der nächste Winter könnte eine echte Bewährungsprobe für den Markt werden, da die Spannungen zwischen Europa und Russland bekanntermaßen eine dramatische Energiekrise zur Folge hatten. Uran und Atomkraft könnten ausschlaggebend sein, um Stromknappheit und Heizungsprobleme im Winter zu verhindern.

Neue Chancen und alte Risiken

Ist Uran also eine sichere Wahl? Die Zukunft von Uran könnte tatsächlich vielversprechend sein. Die Nachfrage aus Asien steigt, da die Atomkraft dort im Vergleich zu Europa viel schneller ausgebaut wird. Allerdings gibt es mindestens drei Faktoren, die dieses Wachstum beeinträchtigen könnten:

  • Der erste ist, dass der Hauptlieferant von angereichertem Uran Russland ist. Obwohl nur etwa 5 % des weltweiten Rohurans aus Russland stammen, wird in russischen Umwandlungsanlagen fast die Hälfte des weltweiten Urans angereichert und in Kernbrennstoff verwandelt. Derzeit gehört angereichertes Uran nicht zu den russischen Produkten, die von der internationalen Gemeinschaft sanktioniert werden. Falls sich das ändert, könnte Uran weltweit knapp werden. 
  • Das zweite Problem besteht darin, dass Länder wie Deutschland, das eine Rückkehr zum Atomstrom plant (obwohl es zuvor den Atomausstieg beschlossen hatte), diese Pläne am Ende nicht umsetzen könnten. Viele Experten raten angesichts von Sicherheitsrisiken und Problemen mit der Lagerung von radioaktiven Abfälle weiterhin davon ab.
  • Dies führt zum dritten Faktor, der die CEOs der auf dem Uranmarkt tätigen Unternehmen beschäftigt: das Risiko, dass ein atomarer Zwischenfall in der Ukraine die Öffentlichkeit erneut gegen die Atomkraft aufbringen könnte. Dieses Szenario ist zwar unwahrscheinlich, aber leider nicht unmöglich: In der Ukraine gibt es 15 Kernkraftwerke, von denen sich mehrere im aktiven Kriegsgebiet befinden – darunter das größte Atomkraftwerk Europas: das Kernkraftwerk in Saporischschja, das in den letzten Wochen wiederholt bombardiert wurde.

Was nun?

Allen Unsicherheiten zum Trotz ist der Uranpreis seit Mitte August um rund 7 % gestiegen und hat die wichtige Schwelle von 50 $ pro Pfund durchbrochen. Laut der Bank of America gehen viele Analysten davon aus, dass der Uranpreis weiter steigen und in den kommenden Monaten sogar 70 Dollar pro Pfund erreichen wird. Er könnte sich allerdings auch in die andere Richtung entwickeln. 

Über die Stryk-App kannst du CFDs auf zwei Uranproduzenten handeln: UUUU und UEC. Seit die UUUU-Aktie im März dieses Jahres zu Stryk hinzugefügt wurde, stieg ihr Kurs von 9 $ auf einen Höchststand von 11 $, der Mitte April erreicht wurde. Seitdem wird sie zwischen 5 $ und 8 $ getradet. UEC folgte einem ähnlichen Muster und erreichte Mitte April einen Höchststand von 6,5 $. Danach wurde sie zwischen 3 $ und 4,5 $ getradet. Denk aber bitte daran, dass eine frühere Performance kein Indikator für die zukünftige Wertentwicklung ist.

Denk daran, dass du sie auch mit einem Demo Stryk-Konto testen kannst, um herauszufinden, ob dir CFD-Trading liegt.

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